Die Zustände im Jugendamt Greifswald gefährden das Wohl von Pflegekindern


Der Weg an die Öffentlichkeit – zum Wohl der Kinder.

Kein Unternehmen könnte es sich leisten, so ineffizient, ohne fachliche Standards und ohne ausreichendes Qualitätsmanagement zu arbeiten wie das Jugendamt Greifswald. Die Fehler und Versäumnisse, die allein in unserem Fall der Pflegekinder über Jahre durch das Jugendamt Greifswald zu verantworten sind, sind nicht nur zum Nachteil der Pflegekinder und Pflegeeltern, sie rütteln an der Glaubwürdigkeit und Integrität der Institution Amt.

Die vom Jugendamt Greifswald zu verantwortenden Fehler sind – auch durch Verschleppung über Monate und Jahre – nachhaltig. Auf diesem Weg behält das Jugendamt systematisch immer recht, selbst bei Fehlern und falschen Entscheidungen durch das Jugendamt bzw. dessen Mitarbeitenden.

Ob Fehler passieren oder strategisch herbeigeführt werden durch das Jugendamt Greifswald? Fakt ist, dass dieser Umstand dem Jugendamt Greifswald die Arbeit nicht nur sehr komfortabel macht, sondern die Mitarbeitenden diese „Macht“ auch bewusst ausspielen – so werden beispielweise Pflegeeltern gezielt unter Druck gesetzt, Protokolle werden unvollständig verfasst, es werden falsche Informationen kommuniziert.

Es klaffen Kompetenz und Befugnisse dieses Jugendamts erschreckend weit auseinander. Der Ausdruck „Wohl des Kindes“ gilt quasi als Freifahrtschein und kann nahezu jegliche Entscheidung ohne weitere fachliche Argumentation rechtfertigen, obwohl es für diesen Begriff keine rechtliche Definition gibt.

Dass über diese Zustände im Jugendamt Greifswald bislang niemand Bescheid weiss ist erstens dem geschuldet, dass das Jugendamt Greifswald wie oben erwähnt gezielt Pflegeeltern unter Druck setzt. Außerdem lässt die kommunale Selbstverwaltung, ein weiterer komfortabler Umstand für das Jugendamt Greifswald, zu, dass alle Angelegenheiten eigenverantwortlich und ohne übergeordnete fachliche Instanz geregelt werden – vergleichsweise würde die römisch-katholischen Kirche die sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch Geistliche ausschließlich eigenverantwortlich und intern regeln sollen bzw. können? Vielleicht machte dieses Konstrukt irgendwann einmal Sinn, aber keinesfalls mit dem aktuell geltenden Arbeitsanspruch an Qualität, Menschenkenntnis, Ethik und Moral im Jugendamt Greifswald. Im Gegenteil: Als vorrangig wichtig wurde eher die Arbeitszeit bzw. das Arbeitsende der Mitarbeitenden genannt (siehe Unterlage IV, Seite 8), Vertretungen wurden nicht vollumfänglich übernommen (siehe ebenfalls Unterlage IV, Seite 8) und die überhebliche und selbstgerechte Haltung einzelner Mitarbeitenden im Jugendamt Greifswald lässt darauf schließen, wie bewusst man mit der „Macht“ agieren.

Es gibt derzeit keine belastbaren Zahlen oder Statistiken zu falschen Entscheidungen und Fehlern des Jugendamts Greifswald, noch gibt es KPI oder andere Meßzahlen, welche die Größenordnung der Ineffizienz der Mitarbeitenden und des Versagens des Jugendamts Greifswald veranschaulichen. Allerdings gibt es nun einen Zusammenschluss von betroffenen Pflegeeltern, deren Fälle ich auf dieser Seite zusammenfassen und in ganzen Umfang der Presse zur Verfügung stelle. Alles beginnt mit der Spitze des Eisbergs…

Diese Seite wird derzeit überarbeitet, um weitere Informationen für (potentielle) Pflegeeltern, aber auch für die Medien zur Verfügung zu stellen.


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